Trio Melisande

04. November 2016 / 19:30 Uhr

Pfarrkirche Weigelsdorf

 

Das Trio Melisande spielt seit über 10 Jahren vornehmlich französische Musik aus dem 19. und 20. Jahrhunderts, wobei sich der Name auf eine Oper von Claude Debussy zurückführen lässt.

 

Claude Debussy vereinte die verschiedenen Charaktere dieser drei Instrumente in einer faszinierenden Sonate voll kompositorischer Raffinesse und spielerischer Virtuosität. Im umfangreichen und vielfältigen Repertoire des Trio Melisande, zu dem neben Originalkompositionen auch Bearbeitungen geeigneter älterer Werke, sowie die Arbeiten zeitgenössischer Komponisten gehören, hat die Sonate, um derentwillen sich die drei Musikerinnen seinerzeit zusammenfanden, nach wie vor ihren festen und herausragenden Platz.

Die drei Musikerinnen des Trios sind vielseitig aktiv, sowohl als Kammer- als auch als Orchestermusikerinnen, spezialisiert auf „alte“ und zeitgenössische Musik. 


Magdalena Bork, Dr.phil. Mag.art, Querflöte

 

Orchester- und Konzertdiplom im Fach Querflöte (Studium an der Musikhoschule in Hamburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien); in Wien 2007 Promotion im Bereich MusikerInnen-Forschung mit der Studie "Traumberuf Musiker? Herausforderungen an ein Leben für die Kunst" (Schott-Verlag); seitdem forscht und lehrt Magdalena Bork an der Universität für Musik und darstellende Kunt Wien, besonders im Bereich der Begabtenförderung, den sie seit 2016 auch leitet. 

 


Martina Reiter, Viola

 

Violine-, Violastudium an den Musikuniversitäten in Linz, Salzburg und Wien. Seit 1991 Mitbegründerin diverser Kammermusikensembles (Trio Melisande, Alt Wien Quartett, Molto Grazioso-Das Streichtrio, TRIO 1800.....) sowie Beteiligung bei div. Orchesterproduktionen (Jeunesse Orchester Linz, Akademie Tillysburg, Concilium Musicum,....)

 

Seit 1996 intensive Beschäftigung mit Aufführungspraxis von Alter Musik, Unterricht bei Hiro Kurosaki (Les Arts Florissants), Reinhard Goebel (Musica Antiqua Köln), Lehrgang für Viola d'amore.

Teilnahme bei Orchesterproduktionen von Originalklangensembles wie: dem L'Orfeo Barockorchester, dem Progetto Semiserio, Tiroler Barockinstrumentalisten, Capella Incognita, Salzburger Hofmusik., der Kammeroper Wien, u.a. Mitglied bei dem Barockensemble "Barucco"

Seit 1997 Mitglied bei der "Wiener Akademie" unter der Leitung von M. Haselböck

Konzerte in Deutschland, Spanien, Ungarn, Italien, beim Carinthischen Sommer, Holland, Belgien, Singapur, Japan; Kammermusikkonzerte mit namhaften Musikern aus der „Alte Musik“-Szene.

 


Andrea Hampl, Harfe

 

Geboren in Salzburg, erster Harfenunterricht im Alter von 8 Jahren bei Frau Berta Höller, neben dem klassischen Musizieren frühzeitiges Engagement für die Pflege der traditionellen Volksmusik (u.a. Auszeichnung beim "Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck), Harfenstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Prof. Adelheid Blovsky- Miller) und Graz (Prof. Arcola Clark), ausgezeichneter Abschluss mit Mag. art., Solo- und Kammermusikkonzerte in Österreich.

Von 1994-1999 Mitwirkung im Orchester des Wiener Burgtheaters, seit 1997 Lehrbeauftragte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Laxenburg und J.S.Bach Musikschule Wien, verheiratet und Mutter eines Sohnes.